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Dieser Weblog befasst sich mit Ländern dieser Welt um vielleicht in dem einen oder anderen das Interesse zu wecken, diese Länder zu bereisen.

Island


Island ist mit seinen rund 103.000 km² (Landfläche: 100.250 km², Wasserfläche: 2750 km², mit Fischereizone 758.000 km²) nach dem Vereinigten Königreich der flächenmäßig zweitgrößte Inselstaat Europas und die größte Vulkaninsel der Welt. Island liegt im Nordatlantik, knapp südlich des nördlichen Polarkreises.

Die Landschaft ist einerseits durch Vulkanismus geprägt, andererseits auch durch den hohen Wasserreichtum, die vielen Wasserfälle Islands, darunter mit dem Dettifoss der energiereichste Europas, Flüsse und Seen. Das Isländische Hochland im Zentrum der Insel bildet eine Periglazial-Wüste und ist nahezu unbewohnt.
Die Küstenlinie, mit einer Länge von 4970 km, ist im Bereich der Fjorde stark zerfurcht. Island ist vergleichsweise dünn besiedelt: Auf 40 km² befinden sich im Schnitt zwei bis vier Häuser. Die höchste Erhebung Islands ist der Hvannadalshnúkur mit 2118 m.

Das Klima ist ozeanisch kühl und vom relativ warmen Irmingerstrom (5 °C) an der Südküste sowie vom kalten Grönlandstrom an der Nordost- und Südwestküste geprägt. Die Niederschläge können bis zu 2000 mm im Jahr erreichen.
Aufgrund des warmen Golfstroms ist das Klima in Island im Vergleich zu anderen Regionen dieser Breitengrade relativ mild. Die Winter sind ebenso vergleichsweise mild. Die Sommer neigen allerdings dazu eher kühl auszufallen. In den letzten Jahrzehnten macht sich die Klimaerwärmung durch einen leichten Anstieg der Durchschnittstemperaturen bemerkbar, was an der Verkleinerung einzelner Gletscherzungen bis hin zum völligen Abschmelzen kleinerer Gletscher drastisch beobachtbar ist. Die Wärmste Zeit in Island ist die Zeit von Mitte Juni bis Ende August/Mitte September.
Die Tagestemperaturen sind zwischen 0 und 3 °C im Winter und zwischen 12 und 15 °C im Sommer, wobei es im Landesinneren deutlich kühler sein kann. Aber auch wesentlich höhere Temperaturen treten im Sommer (über 20 °C bis Mitte/Ende September) in einigen Lagen auf. Vor allem wegen des Golfstroms fällt im Südteil Islands vergleichsweise selten Schnee.
Rund 93 % der isländischen Bevölkerung leben in Städten wobei die meisten Menschen in Reykjavík und Umgebung leben. Ein großes Problem stellt nach wie vor die Landflucht dar. Allerdings ist in der Mehrzahl der Kommunen außerhalb des Hauptstadtgebietes inzwischen auch wieder ein zumindest geringes Bevölkerungswachstum zu verzeichnen.

Die amtliche Währung ist die Isländische Krone, wobei Münzen in Krone und Aurar unterteilt sind. Die Aurarmünzen sind nicht mehr im Umlauf, im Umlauf sind 1-, 5-, 10-, 50- und 100-Kronenmünzen und 500-, 1000-, 2000- und 5000-Kronenscheine.




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